Liebe Studierende,

da uns einige Studierende Bedenken über den Umfang der Bauphysikklausur angeschrieben haben, wurden die wichtigsten Punkte in einer Mail ans IGS übersandt. Das Institut hat dies überprüft und uns folgende Antwort zukommen lassen:

Sehr geehrte Studierende,

über eine Vertreterin aus Ihrer Fachgruppe, sowie über einzelne direkte Anfragen haben uns Ihre Beschwerden und Sorgen über den Ablauf und Umfang der Klausur Bauphysik erreicht. Dass die gegenwärtige Situation nach einem Jahr außerhalb des gewohnten universitären Ablaufes, für uns alle nicht einfach ist, denke ich ist selbstredend. Sie können sich alle sicher sein, dass wir dies zu keinem Zeitpunkt zum Nachteil für Sie auslegen wollen und werden. Da die von Frau Lüchau als Vertreterin der Fachgruppe genannten Punkte das Bild der Anfragen sehr gut widerspiegeln, möchte ich auf diese Aspekte im Folgenden konkret antworten (in kursiv sehen Sie den von der Fachgruppe aufgeführten Punkt):

1) viele Aufgaben für die Bearbeitungszeit von 120 Minuten

Die Klausur wurde entsprechend den vergangenen Jahren mit der Faustformel 1 Punkt = 1 Minute Bearbeitungszeit ausgelegt. Dies ist eine allgemein bewährte Kalkulation in der Erstellung von Klausuren. Da sich dies in der Vergangenheit und in Probeläufen als machbar erwiesen hat und je nach Kenntnisstand zu einer sehr erfolgreichen bis ausreichenden Beantwortung führt, wurde dieser Ansatz auch in der aktuellen Klausur angewandt.

2) fehlende DIN Normen

Das Übungsskript wurde am 04.02. (4 Wochen vor der Klausur) um vier Seiten aktualisiert. Dies wurde in der LV Bauphysik (STudIP) im PDF „F21_Bauphysik_Prüfungsinformationen“, als zusätzliche Ankündigung in StudIP und über die Klausursprechstunden bekannt gegeben. Die Werte befinden sich auf den ergänzten Seiten: 20 und 23. Diese Information lag Ihnen allen vor und konnte entsprechend vorbereitet werden. Im Gegensatz zu einer Saalklausur, bei der keinerlei Hilfsmittel erlaubt sind, lagen den Ihnen in diesem Fall einer „Open Book“ Klausur sämtliche Übungen, Unterlagen und Altklausuren inklusive Normen vor. Im Format der Saalklausur dürfen keinerlei Hilfsmittel verwendet werden, daher werden in diesem Fall die Normen – entsprechend den Ihnen im Vorfeld zur Verfügung gestellten Ergänzungen – angegeben. Fehlende Angaben konnten wir in der Überprüfung nicht feststellen. Für die erfolgreiche Beantwortung lagen alle Informationen vor.

Es wurde im Vorfeld deutlich darauf hingewiesen, dass keine Normen zusätzlich zur Verfügung gestellt werden, so dass zur Vorbereitung der Klausur bekannt war.

3) in vorherigen Klausuren waren die DIN Normen vorsortiert und im Anhang aufzufinden, hier Zeitverluste durch umständliches Suchen der DIN

s. Beantwortung Punkt 2)

4) Ökobaudat war als Link angegeben, obwohl die Bearbeitung der Klausur schriftlich auf Papier ausgelegt war

In den Klausursprechstunden wurde mehrfach drauf hingewiesen, dass es einen Online-Link geben wird, um notwendige Daten zu ermitteln. Nachdem der Antritt zur Klausur aktuell nur online heruntergeladen werden kann (auch dies war im Vorfeld bekannt), ist davon auszugehen, dass ein Internet Zugang vorhanden ist.

5) Brandschutzteil entsprach nicht den Übungen/Vorlesungen und hochgeladenen Altklausuren, die zur Klausur-Orientierung empfohlen wurden

Da die Erstellung, Kalkulation und Bewertung direkt am iBMB erfolgt bitten wir Sie diese Anfrage direkt an das iBMB zu senden.

6) 25 Minuten waren nicht ausreichend für Ausdrucken und Einscannen der Klausur

Um den Zeitaufwand abzuschätzen haben wir mehrfach die Klausur zur Korrektur ausgedruckt und mit Notizen wieder hochgeladen. Es war jeweils binnen 10-15 Minuten möglich. Damit wurde Ihnen mit 25 Minuten ein angemessenes Zeitfenster zur Verfügung gestellt.

Der aktuelle Stand der Korrekturen zeigt keine Auffälligkeiten im Vergleich zu den Vorjahren, so dass wir keine gravierenden Unterschiede feststellen können. Da wir jedoch um die besonderen Umstände wissen und die Voraussetzungen zum Bearbeiten + Hochladen ggf. nicht gleich vorhanden waren, werden wir dies in der Benotung berücksichtigen. Dies haben wir aus Ihren Punkten erkannt und möchten gerne reagieren. Wir haben uns entschieden den Notenspiegel etwas anzuheben. Während in den vergangenen Jahren die Grenze zum Bestehen bei 50% lag, wird diese auf 40% gesenkt. So dass es einfacher ist zu bestehen, ebenso wird dies in den anderen Notenstufen berücksichtigt.

Wie schon erwähnt seien Sie bitte unbesorgt, wir werden die aktuelle Situation nicht gegen Sie verwenden und wissen sehr wohl um die besonderen Umstände in denen wir uns alle gerade befinden.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen auch noch etwas mitteilen. Die Art und Weise Ihrer Beschwerden und Anmerkungen war teilweise unangebracht, distanzlos und hat uns mich persönlich sehr verärgert. Dies betrifft die Wortwahl aber auch die Form z.B. einer Anrede und eines Abschlusses im Schriftverkehr. Da „konstruktiv Kritik üben“ und ein angemessener Umgang mit Mitmenschen ebenfalls zur Bildung gehören, für die wir an der Universität stehen, möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben, die ein oder andere Formulierung für kommende Briefwechsel zu überdenken und an entsprechende Anrede und Abschluss eines Anschreibens zu denken.

Ich wünsche Ihnen einen gesunden und erfolgreichen Start in das Sommersemester!

Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth Endres

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